Geschichte

  • Postgraduate-Unterricht (Burghölzi-Nachmittag): Während Jahrzehnten von  Assistenten selber organisiert. Es nahmen Assistenten von Institutionen der Region Zürich, Zentral und Nordostschweiz teil.
  • 1996 neues Weiterbildungsprogramm zum Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie. Darin werden neu mindestens 330 absolvierte Stunden theoretischen und praktischen Unterrichts in Psychiatrie und Psychotherapie im Rahmen eines regionalen Angebots der Weiterbildung verlangt.
  • Zweijähriger Grundkurs I 1998-1999, der sich aus den Forderungen ableitete (von einer Weiterbildungskommission der Chefärzten geleitet). Parallel lief der Postgraduate-Unterricht der Assistenten weiter.
  • Beide Weiterbildungen fusionierten dann zum dreijährigen Curriculum Kurs II 2000-2003. Vom bisherigen Postgraduierten-Unterricht wurde das Prinzip der dezentralen Kurse (die in den Weiterbildungsstätten stattfinden) übernommen. Die neue Weiterbildungskommission bestand resp. besteht bis heute aus 4 Assistenzärzte, 4 Chefärzte, 1 Vertreter der niedergelassenen Psychiater und 1 Oberarzt (ohne Stimmrecht). Prof. W. Greil war der Vorsitzende der Weiterbildungskommission.
  • Um den Organisatorischen Aufgaben besser gerecht zu werden, schlossen sich die Assistenzärzte 2001 zu einer Vereinigung der AssistenzärztInnen in Psychiatrie und Psychotherapie von Zürich, Zentral- und Nordostschweiz VAPZ zusammen (vgl. Statuten).
  • Die Psychiatrie-Chefärzte von Zürich, Zentral- Nordostschweiz  gründeten 2002 den Weiterbildungsverein. Um klare Verantwortungsverhältnisse zu schaffen, hat der Weiterbildungsverein formell ab seiner Gründung im Januar 2002 die Verantwortung für die regionale Weiterbildung übernommen. Die Planung und Organisation der regionalen Weiterbildung wird aber weiterhin gemeinsam mit Assistenzärzten, niedergelassenen Psychiatern und Chefärzten durchgeführt.
  • Projekt Regionale Weiterbildung 2003 Standortbestimmung der Regionalen Weiterbildung durch die Arbeitsgruppe: Hp. Wengle (Vorsitz, Chefarzt), R. Aschwanden (VAPZ), M. Binswanger (Chefarzt), T. Brühlmann (Chefarzt), U. Fromm (Chefarzt), K. Marrer (VAPZ), V. Meyer (ZGPP), M. Schneider (ZGPP). Wegen zunehmendem Absentismus bei der regionalen Weiterbildung wurde eine Standortbestimmung wie auch Kurz- und Langfristige Massnamen bis hin zu Entwicklungszielen der neuen Weiterbildung auf 2007 erarbeitet. Im August 2003 wurden in einem ersten "Meilenstein-Entscheid" die kurz- und Langfristigen Massnahmen wie auch die Entwicklungsziele 2007 angenommen und ein Projektgruppe zusammengestellt um ein Weiterdungskonzept 2007 auszuarbeiten.
  • Prof. W. Greil gibt sein Amt als WBK-Präsident ab und Dr. M. Lanz tritt an seine Stelle. Wegen Verschuldung wird Sommersemester 2004 ein Sparsemester. Weiterbildungsbeiträge Assistenten werden ab WS 04/05 erhöht und Psychiatrische Institutionen müssen zusätzlich pro Weiterbildungskanditat bezahlen.
  • Projektgruppe Regionale Weiterbildung 2004: Hp.Wengle (Vorsitz, Chefarzt), R. Aschwanden (VAPZ), U. Fromm (Chefarzt), H.-J.Haug (Chefarzt), V. Meyer (ZGPP). Ausarbeitung  des Weiterbildungskonzepts 2007 .
  • Oktober 2004 wird die zweite "Meilensteinabstimmung": Weiterbildungsverein der Chefärzte akzeptiert das Weiterbildungskonzept.
  • Frühling 2005: Probleme mit der Umsetzung des Weiterbildungskonzept, das als einzige von allen Kliniken/psychiatrischen Diensten die Verwaltung der PUK Zürich jegliche Finanzielle Unterstützung bislang verweigert. Es sollen noch Aussprachen erfolgen. Verwirklichung des Weiterbildungskonzept verzögert sich auf ca. 2007/2008.
  • Herbst 2005 konnte nach Einigung über die Finanzierung die konkrete Ausarbeitung (und Ergänzung) des neuen Weiterbildungsmodells begonnen werden. Der neuen Arbeitsgruppe (Problemorientiertes Lernen) gehören Dr. med. Hp. Wengle, Chefarzt PK Wil (Vorsitz), Prof. Dr. med. W. Greil, Chefarzt PK Kilchberg, Dr. med. M. Etzensberger, Chefarzt PK Königsfelden, Dr. med., M. Rufer, LA PUK Burghölzli, Dr. med., R. Traber, OA PUK Burghölzli, Dr. med. Viktor Meyer, Delegierter ZGPP, Dr. med. M. Ebneter, Delegierter VAPZ, Dr. med. R. Aschwanden, Delegierter VAPZ, an.  Bericht dieser Arbeitsgruppe über die Integration des POL in die Regionale Weiterbildung.
  • Die Ständige Kommission für Fort- und Weiterbildung hat im Sommer 2005 ein provisorisches neues Weiterbildungscurriculum vollendet, dass besser den aktuellen Forderungen und Bedürfnissen der Assistenten entsprechen und insbesondere die exorbitanten Psychotherapieausbildungskosten senken soll. Im folgenden Download sind Auszüge der Neuerungen des neuen verglichen mit dem alten Curricium aufgeführt. Revision Weiterbildungscurriculum
    Wichtig: Das Curriculum hat die entscheidenden Gremien der SGPP und FMH noch nicht passiert. Es befindet sich zur Zeit in der Vernehmlassung: Im Sommer 2006 wird es durch den Vorstand der SGPP und im Herbst durch die Delegiertenversammlung der SGPP und dann 2007 durch die Organe der FMH (AWF und KWFB) verabschiedet. Wenn keine Einsprachen erhoben werden (was sehr unwahrscheinlich ist), wird es frühestens 2008 in Kraft treten mit einer mind. 3-jährigen übergangsfrist, andernfalls kann es sich noch um Jahre verzögern. Es ist noch unklar, wann, ob und in welcher Form das revidierte Curriculum in Kraft tritt.
  • 2005 ist das aktuelle Curriculum durch das eidgenössische Departement des Inneren akkreditiert worden.
  • 14. EFPT Annual Forum Work in Riga/Lettland am 22.06.2006
  • Oktober 2006: Der Weiterbildungsverein der Chefärzte akzeptiert die gemachten Vorlschläge im Bericht über die Integration des POL in die Regionale Weiterbildung (dritte "Meilensteinabstimmung"). Im SS 2007 sollen erste Pilotprojekte POL im Rahmen der dezentralen Kurse an ausgewählten Kliniken starten. Mit der Umsetzung der Integration des POL in die Regionale Weiterbildung wurde die Arbeitsgruppe mit Prof. U. Schnyder, PD Dr. med. M. Rufer, Dr. med. W. Gerke und Dr. med. Ch. Schirlo beauftragt. Insbesondere mit W. Gerke und Ch. Schirlo konnten zwei ausgewiesene POL-Spezialisten dafür gewonnen werden.
  • Sommer 2006: Bezüglich des Steuerproblems: Gemäss eines Bundesgerichtsentscheids nach einer Privatklage einer somatischen Assistenzärztin dürfen Weiterbildungskosten von Assistenzärzten nicht von dem steuerbaren Einkommen abgezogen werden, weil nach Ansicht der Bundesrichter es sich hier nicht um eine Weiterbildung, sondern um eine Ausbildung handle und Assistenzärzte schon fertig ausgebildet seien und keiner abzugsfähigen Ausbildung bedürfen. Wegen regional unterschiedlicher Handhabung dieser Regelung, d.h. in gewissen Regionen wird nicht zwischen Aus- und Weiterbildung unterschieden (alles ist  abzugsfähig), zieht ihr am besten die Weiterbildungskosten (ihr müsst es Weiterbildungskosten nennen!) ab und wartet ab, ob die Steuerkommissäre dies akzeptieren. Ob die Psychotherapie-Ausbildung von den Bundesrichtern als nicht abzugsfähige Ausbildung und nicht als Weiterbildung bewertet werden würde, müsste in einer weiteren Klage abgeklärt werden.
  • Das Problemorientierte Lernen (POL) wurde im Sommersemester 2007 in einem Pilotprojekt im Rahmen der Dezentralen Kurse eingeführt.
  • Das neue Weiterbildungsprogramm wurde (nach diversen änderungen) im März 2007 der SGPP zur Genehmigung vorgelegt (vgl. Gegenüberstellung WB-Programm neu-alt Stand Dez 2006 - es gab aber danach noch änderungen). Der VAPZ-Vorstand versuchte im Brief an die Ständige Kommission für Fort- und Weiterbildung mit dem Ziel, die enormen Kosten und den zeitlichen Aufwand zu reduzieren, Einfluss zu nehmen.
    Am 17.03.2007 wurde die definitive Fassung des neuen Weiterbildungsprogramms in der Delegiertenversammlung der SGPP  (nach einer Erhöhung der Anzahl Selbsterfahrungsstunden) angenommen.
  • Der KWFB-Ausschuss (Sitzung vom Juni 2007) akzeptiert folgende Punkte in der Revision des Weiterbildungsprogramms nicht: 120 Stunden Selbsterfahrung. Die KWFB möchte eine geringere Anzahl. Zudem wünscht die KWFB unbedingt, im Programm einen Klinikwechsel festzulegen. Der SGPP-Vorstand muss nun zusammen mit der SKWF entscheiden, wie sie mit diesen Differenzen umgehen will. Das Vorgehen ist noch offen. (Bemerkung: Bei der Entwicklung des neuen WB-Programms wurde von allen Seiten 80 Stunden Selbsterfahrung verlangt und empfohlen, nur die SGPP (bestehend vorwiegend aus niedergelassenen Psychiatern) hat dann eigennützig (Geld, Protektionismus) die Stundenzahl auf 120 erhöht. Der KWFB-Ausschuss hat im Sinne der Assistenten verlangt, dass die Psychotherapieausbildung bezahlbar bleiben müsse.  Falls die Mehrheit der  "alten Niedergelassenen" der SGPP sich auf stur stellen wird, wird die Einführung des neuen Weiterbildungscurriculums vorläufig verunmöglicht.)
  • Dank der guten Finanzlage die Semestergebühren fürs Sommersemester 2007 von CHF 500.-- auf CHF 400.-- gesenkt.
  • 2008: Das neue Weiterbildungsprogramm ist vorläufig "aus Eis" gelegt, weil wegen dem sturen Festhalten der niedergelassenen Psychiater an ihren überrissenen Forderung nach Selbsterfahrung keine Einigung erziehlt werden konnte.
  • Die neu eingeführten dezentralen Kurse mit Problemorientiertem Lernen (POL) schneiden in der Evaluation gut ab und werden als ?dezentrale Einheit? weiter aufrecht erhalten. Die Forderung, die POL-Kurse und dezentralen Kurse jeweils gleichzeitig und in auf 2 Blöcke verteilt anzubieten, wird zunächst von der WBK (Weiterbildungskommission) abgelehnt.
  • Die regionale Weiterbildung soll von 330 Stunden auf 240 Stunden verkürzt werden, weswegen das Semester vom WBV (Weiterbildungsverein) von ca. 14 Nachmittagen auf zunächst 10, dann auf 11 Nachmittage verkürzt wird. Es wird ermöglicht, über externe, von der WBV (Weiterbildungsverein) anerkannte Stunden bis maximal 8h/ Jahr, anerkennen zu lassen.
  • Florian Riese übernimmt das Amt der EFPT (European Federation of Psychiatric Trainees) von Dr. med. Safavi und besucht am 24.06.2008 den EFPT-Kongress in Göteborg, Schweden. Es gibt grosse Unterschiede in der Ausbildung europäischer AssitenzärztInnen in Psychiatrie und Psychotherapie. Es wird eine Studie über Burn out bei psychiatrischen AssistenzärtInnen durchgeführt.
  • Die EFPT wird in Brüssel als NGO (Non-Governmental Organisation) registriert.
  • Das E-Learning mit den Online-Prüfungen wird auf das Frühjahressemester 2009 aus Kostengründen abgeschafft. Als Alternative wird seit ca. Mai 2008 die OLAT-Plattform durch Dr. Gerke als E-Learning und Vernetzungsplattform überarbeitet und in die Wege geleitet.
  • VSAO: Information, dass es zunächst keine Lohnerhöhung für AssisenzärztInnen in der Sektion Zürich gibt.
  • Für die Semestereinführungsvorlesungen werden Diskussionsrunden im Plenum eingeplant, um Unzufriedenheiten und Anregungen direkt aufnehmen und umsetzen zu können.
  • Neues Weiterbildungsprogramm ab 1. Juli 2009
  • 03. September 2009: Gründung die SVPA- ASMAP (Schweizerische Vereinigung Psychiatrischer Assitenzärztinnen und Assistenärzte ? L?Association des Médecins-Assistants en Psychiatrie, siehe www. svpa-asmap.com) durch den Einsatz von Florian Riese, Zürich, in Zusammenarbeit mit Guillaume Favre, Genf, während des SGPP-Kongresses in Genf.