Jenseits der Worte: VAPZ-Workshop war ein voller Erfolg
- Ruth

- vor 2 Tagen
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Was passiert im Raum jenseits der Worte? Wie nutzen wir den Körper, wenn Patienten keine Worte für ihre Emotionen haben? Und wie können wir als Therapeuten unseren Körper als Resonanzinstrument in der Therapie nutzen, ohne bei uns eine Überflutung zu riskieren?
Am Samstag, 13. Juni 2026, ging eine Gruppe von 16 Teilnehmenden im GZ Schindlergut in Zürich genau diesen Fragen auf den Grund. Und klar ist: Wer gefehlt hat, hat etwas verpasst!
Das VAPZ-Team hatte den Tag mit viel Herzblut vorbereitet. Es gab frische Gipfeli, ein leckeres Mittagessen und einen einladenden Raum zum Üben. Inhaltlich ging es unter der Leitung von Dr. med. Viktor Meyer direkt ans Eingemachte. Trockene Theorie suchte man vergeblich. Der Workshop lebte vom engagierten Austausch mit dem Referenten und einem maximalen Praxisanteil.
Ein Highlight war das 5-Ebenen-Modell. Damit lassen sich diffuse Zustände von der Körperempfindung über Mikro-Impulse bis hin zu inneren Bildern analysieren.
Die Gruppe erlernte Strategien, um selbst bei Schmerzpatienten oder gestressten Patienten Entspannung zu induzieren.
Besonders intensiv waren die Affekt-Übungen und die Tipps, wie man mit alexithymen Patienten vorgehen kann. In geleiteten Imaginationen erfuhren die Assistenzärzt:Innen am eigenen Leib, wie hochgradig aktivierte Affekte bewusst anfluten, wahrgenommen und wieder gehen gelassen werden. Techniken zur leiblichen Verankerung sicherten dabei die eigene Psychohygiene im Therapiesessel.
Das Fazit am Ende des Tages war eindeutig. Die Begeisterung unter den 16 Teilnehmenden war riesig – und die SGPP-Punkte gab es obendrein. Durch das ständige Ausprobieren ging jeder mit dem sicheren Gefühl nach Hause: „Das kann ich am Montagmorgen sofort in der Therapie anwenden!“
Du hast dieses Mal gefehlt? Schade! Halte die Augen offen für das nächste VAPZ-Event.
Dieser Workshop war ein Highlight und der nächste ist sicher wieder blitzschnell ausgebucht.
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